Alden Song, zwischen New York, LA und der globalen House-Diaspora
Interview
Von New Yorks vibrierender Clubkultur bis zur kreativen Weite von Los Angeles: Alden Song hat sich einen Sound erarbeitet, der zwischen Welten schwebt, melodisch und kraftvoll, emotional und gleichzeitig für den Dancefloor gebaut. Als DJ und Produzent ist er für seine Vielseitigkeit bekannt und dafür, House mit globalen Einflüssen und einer starken erzählerischen Ebene zu verbinden.
Zwischen zwei Städten: Frühe Inspirationen & Anfänge
Alden Song war in zwei musikalisch sehr unterschiedlichen Städten zuhause - New York und Los Angeles. Beide Orte haben ihn auf ihre eigene Weise geprägt:
„New York ist die Stadt, in der ich aufgewachsen bin und die meine Liebe für House, für DJing und für Musik generell geformt hat. Die Clubszene ist für mich immer noch die beste der Welt.
Los Angeles hingegen hat meinen Sound verfeinert und mein Verständnis für Dance Music erweitert. Dort habe ich Musikproduktion gelernt und unglaublich prägende Erfahrungen gesammelt.“
Sein Weg in die elektronische Musik begann früh, kein Wunder bei einem Vater, der DJ war, und einer Mutter, die sang.
„Ich habe schon als Kind mit dem Auflegen angefangen. Als Teenager haben mich dann Leute wie Martin Garrix inspiriert. Irgendwann wollte ich meine eigene Musik machen und habe mir Ableton Live 9 heruntergeladen. Seitdem habe ich nicht mehr aufgehört.“
Karriere, Entwicklung & Wendepunkte
Ein entscheidender Moment in seiner Laufbahn war der Umzug nach Los Angeles:
„Es war das erste Mal, dass ich New York und alles Vertraute verlassen habe. Ich musste lernen, mich zu vernetzen und für mich selbst einzustehen. Ich kannte fast niemanden, also bin ich allein auf Partys und Events gegangen, mit dem Ziel, neue Leute kennenzulernen. Daraus sind Freundschaften, Connections und erste Gigs entstanden.“
Auch sein Produktionsansatz hat sich verändert:
„Anfangs habe ich viel radiofreundlichen Dance gemacht. Mittlerweile bewege ich mich stärker in Richtung clubbiger, undergroundiger House-Sounds. Ich bin gewachsen, habe meine Skills geschärft und bin heute viel stolzer auf meine Musik.“
Sound & Kreativität
Sein Prozess beginnt fast immer mit Groove:
„Ich starte mit Drums und einem groovigen Bassline. Das ist das Herz von House. Danach baue ich Stabs und melodische Elemente dazu. Am Ende zählt: Es muss mich selbst zum Tanzen bringen.“
Inspirationsquellen sind vielfältig:
„Ich ziehe Energie aus allem – persönlichen Erfahrungen, kulturellen Einflüssen, aber auch der Dancefloor-Atmosphäre. Ich liebe es, DJs zu supporten, zu deren Shows zu gehen und mich davon tragen zu lassen.“
Über „Tekera“, und die Zusammenarbeit mit Iti
„Tekera“ ist stark von Afro-House geprägt - ein Sound, der sowohl organisch als auch kraftvoll wirkt. Die Zusammenarbeit mit Iti entstand aus gegenseitigem Respekt und dem Wunsch, traditionelle Elemente mit moderner Produktion zu verbinden.
(Hinweis: Das Original-PDF enthält hier keine ausgeschriebenen Antworten, daher bleibt dieser Teil im übersetzten Artikel so offen wie im Original.)
„Spin“ – ein neuer Abschnitt
Mit „Spin“ betritt Alden Song eine neue Phase:
„‘Spin’ war für mich ein Meilenstein. Die Produktion stammt zu 100% von mir und ich bin sehr stolz darauf. Es war das erste Mal, dass ich mit einer Sängerin – 20XII – einen Track von Grund auf gemeinsam geschrieben habe. Das war ein Vision-Moment, in dem alles zusammenkam.“
Ob „Tekera“ und „Spin“ zusammengehören?
„Sie zeigen zwei verschiedene Se
Ausblick: Kollaborationen & Zukunftsvision
Alden blickt nach vorn, besonders was Kollaborationen betrifft:
„Ich liebe es, aus meiner Komfortzone herauszutreten. In Zukunft will ich noch mehr mit Produzenten, Artists und Sänger*innen arbeiten. Es ist etwas Besonderes, gemeinsam neue Klänge zu erschaffen und frische Energie in die Welt des House zu bringen.“
Sein Wunsch für die Hörer*innen ist klar:
„Ich hoffe, dass meine Musik die nächste Generation von Raverinnen und Clubgängerinnen an die House-Kultur heranführt. Die Energie, die ich auf dem Dancefloor spüre, ist unvergleichlich. Wenn ich diese Verbindung und dieses Gemeinschaftsgefühl weitergeben kann, dann habe ich meinen Job gemacht.“
