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MUSIC

Danny Daze öffnet das Portal erneut: Ein Blick in die expansive neue ::BLUE::-Remix-Odyssee

  • Casey Seaward.
  • 28 November 2025
Danny Daze öffnet das Portal erneut: Ein Blick in die expansive neue ::BLUE::-Remix-Odyssee

Es gibt Alben, die wie Übertragungssignale einschlagen, Nachrichten aus einem Ort, den man nicht ganz benennen kann, aber instinktiv erkennt. Vor zwei Jahren schickte Danny Daze genau so ein Signal: ::BLUE::, ein 19 Tracks umfassender Tauchgang in die Schaltkreise seiner Welt. Miami-Bass-Geister, verwoben mit IDM-Fragmente, elektrogetriebene Impulse, ein psychedelischer Club-Vektor, der an den Rändern flimmert. Es fühlte sich weniger wie ein Album an, mehr wie eine Dimension, die er selbst erschaffen hatte.

Jetzt erweitert sich diese Dimension.

Daze kehrt zurück, mit einem Remix-Album, das sich liest wie eine Sternenkarte. 21 Artists, die das Original in neue Formen, neue Atmosphären, neue Anziehungskräfte brechen. Wo ::BLUE:: eine singuläre Odyssee war, wird das Remix-Projekt zu einer kollektiven Halluzination, die sich über Kontinente und Subkulturen spannt, aber den hypnotischen Kern des Originals nicht aus den Augen verliert.

Nur wenige Produzenten in der elektronischen Musik haben Daze’ langfristige Perspektive. Nach fast drei Jahrzehnten baut er immer noch seine eigenen Portale: geprägt von der experimentellen Schaltkreis-Avantgarde des Labels Schematic, geschärft durch sein eigenes Imprint Omnidisc und durch Marathon-DJ-Sets, die mühelos von Miami Bass zu New-Wave-Linksauslegern wechseln, ohne je den narrativen Faden zu verlieren. Sein Spektrum entsteht nicht durch Genre-Hopping, sondern durch tiefes Bewohnen.

Dieser Geist einer offenen, grenzenlosen Erkundung durchzieht das Remix-Album.

Doch der äußere Orbit reicht weit über den 305er-Bereich hinaus:
Nadia Struiwigh (Amsterdam) taucht mit texturaler, langsam brennender Anmut ein; Mexico Citys Paurro löst die emotionalen Frequenzen zwischen House und ambientem Dunst; Reptant, Tim Reaper und Tristan Arp verzerren Tempi wie selbstverständlich – von introspektivem Downtempo bis zu High-Velocity-Breakbeats bei 160 BPM. Eine Erinnerung daran, dass Daze’ Welt immer für Zeitverformung gebaut war. Black Rave Culture und Dengue Dengue Dengue treten wie Boten aus der Zukunft auf, mit Mutationstaktiken, die in Diaspora-Rhythmik und vorwärtsgerichteter Clubphysik wurzeln.

Im Ganzen wirkt das Remix-Album wie ein lebendiger Organismus – ein Netzwerk von Artists, die alle an denselben Strom angeschlossen sind und jeweils eine andere Facette des ursprünglichen Signals beleuchten. Es spiegelt Daze’ eigene Sets wider: Achtstundenreisen, bei denen Electro in New Wave flackert, Miami Bass in schattigen Techno mutiert und alles miteinander verwoben ist.

Detroit, New York, Amsterdam, seit Jahren kartiert er diese Achsen in Echtzeit und verbindet Punkte, die andere gerne übersehen.

Doch der äußere Orbit reicht weit über den 305er-Bereich hinaus:
Nadia Struiwigh (Amsterdam) taucht mit texturaler, langsam brennender Anmut ein; Mexico Citys Paurro löst die emotionalen Frequenzen zwischen House und ambientem Dunst; Reptant, Tim Reaper und Tristan Arp verzerren Tempi wie selbstverständlich – von introspektivem Downtempo bis zu High-Velocity-Breakbeats bei 160 BPM. Eine Erinnerung daran, dass Daze’ Welt immer für Zeitverformung gebaut war. Black Rave Culture und Dengue Dengue Dengue treten wie Boten aus der Zukunft auf, mit Mutationstaktiken, die in Diaspora-Rhythmik und vorwärtsgerichteter Clubphysik wurzeln.

Im Ganzen wirkt das Remix-Album wie ein lebendiger Organismus – ein Netzwerk von Artists, die alle an denselben Strom angeschlossen sind und jeweils eine andere Facette des ursprünglichen Signals beleuchten. Es spiegelt Daze’ eigene Sets wider: Achtstundenreisen, bei denen Electro in New Wave flackert, Miami Bass in schattigen Techno mutiert und alles miteinander verwoben ist.

Detroit, New York, Amsterdam, seit Jahren kartiert er diese Achsen in Echtzeit und verbindet Punkte, die andere gerne übersehen.

Omnidisc bleibt – wie immer – mehr als nur ein Label. Es ist ein Kreuzungspunkt, ein Ort, an dem Szenen aufeinandertreffen, Ideen kollidieren und Miamis Stimme lauter, seltsamer und faszinierender wird.

Mit diesem neuen Remix-Album öffnet Danny Daze das Portal nicht nur wieder.

Er lädt alle ein, hindurchzugehen.

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