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Terry Golden: Melodische Kraft, klare Vision und globale Ambitionen

  • 11 February 2026
Terry Golden: Melodische Kraft, klare Vision und globale Ambitionen

Der in Dänemark lebende Produzent und DJ Terry Golden sorgt mit seinem melodischen und zugleich kraftvollen Sound international für Aufmerksamkeit. Mit Releases auf Interplay Records und ICONYC, Chartplatzierungen auf Beatport sowie Support von CamelPhat und Paul van Dyk prägt er die elektronische Musikszene nachhaltig. Seine Radioshow Art of Rave erreicht weltweit Millionen von Hörerinnen und Hörern. Alles deutet darauf hin, dass 2026 für Terry Golden ein prägendes Jahr wird.

Welche zentralen Erkenntnisse oder Veränderungen aus 2025 prägen deinen Ansatz für 2026?

2025 war für mich ein sehr augenöffnendes Jahr. Der Festival und Major-Club-Zirkus wird zunehmend von den größten Booking-Agenturen dominiert. Das macht Unabhängigkeit schwieriger, aber zugleich auch bedeutungsvoller. Statt mich gegen diese Entwicklung zu stellen, gehe ich 2026 mit mehr Klarheit und Geduld an.

Gleichzeitig entwickelt sich der Sound der Szene auf spannende Weise weiter. Die Verbindung aus Tech House, Trance und Techno fühlt sich wie der nächste logische Schritt an und passt perfekt zu meiner eigenen musikalischen Entwicklung. Social Media spielt weiterhin eine Rolle, aber ich glaube fest daran, dass sich der Fokus langsam wieder auf die Musik selbst richtet. Auf Musik, die von Menschen gemacht wird. KI kann ein hilfreiches Werkzeug sein, aber Emotion und Instinkt werden immer vom Menschen kommen.

Wenn du an 2026 denkst, was begeistert dich an den Projekten oder Ideen, die du erkunden möchtest, am meisten?

Ich gehe mit einem starken Momentum in das Jahr 2026. Ich habe begonnen, mit einem Agenten in den USA zusammenzuarbeiten, was bedeutet, dass ich dort regelmäßiger touren werde. Das eröffnet neue Clubs, neue Crowds und eine neue Energie.

Parallel dazu arbeite ich an mehreren Kollaborationen, sowohl musikalisch als auch im Eventbereich. Es fühlt sich nach einem Jahr an, in dem unterschiedliche Welten zusammenkommen, statt isoliert nebeneinander zu existieren.

Gibt es kreative Richtungen oder Sounds, in die du im neuen Jahr stärker eintauchen möchtest?

Ja, definitiv. In letzter Zeit habe ich mich intensiv mit zwei Hauptströmungen beschäftigt. Einer progressiveren Herangehensweise und einer tieferen Fusion aus Tech House und Techno. Beide Richtungen fühlen sich für mich sehr natürlich an und sind eng mit meinem ursprünglichen Sound verbunden.

2026 möchte ich diesen Raum selbstbewusster ausfüllen. Nicht, indem ich mich neu erfinde, sondern indem ich meinem Sound erlaube, sich organisch weiterzuentwickeln und ihm mehr Raum zum Wachsen gebe.

Gibt es ein persönliches oder berufliches Ziel für 2026, das dir besonders wichtig ist?

Ein zentrales Thema ist für mich, das richtige Management zu finden. Menschen, die nicht nur die geschäftliche Seite verstehen, sondern auch eine langfristige künstlerische Vision teilen.

Darüber hinaus möchte ich wieder stärker in der großen Festivallandschaft präsent sein, aber auf eine Weise, die sich authentisch anfühlt. Gleichzeitig will ich selektiver mit Shows umgehen. Jeder Auftritt sollte einen klaren Kontext und einen Grund haben.

Wie soll sich dein Projekt oder deine Marke im kommenden Jahr weiterentwickeln?

Ich wünsche mir, dass sich das Projekt klarer und kollaborativer anfühlt. Das bedeutet mehr gemeinsame Projekte mit Artists und Events sowie Partnerschaften mit Brands, die wirklich zu meiner Identität passen.

Gleichzeitig möchte ich meine Präsenz auf YouTube und anderen Longform-Plattformen ausbauen. Dort gibt es Raum, Geschichten zu erzählen, die über einen einzelnen Track oder Post hinausgehen.

Gibt es Kollaborationen, Räume oder Branchen, die dich 2026 besonders interessieren?

Ich interessiere mich sehr für Kooperationen mit Modemarken. Fashion und elektronische Musik teilen viele Werte wie Identität, Haltung und Community. Ich sehe großes Potenzial darin, etwas zu entwickeln, das sich natürlich anfühlt und nicht konstruiert wirkt.

Wie sieht Wachstum für dich im kommenden Jahr aus, kreativ, kulturell oder kommerziell?

Für mich bedeutet Wachstum vor allem Balance. Ich bin mir der kommerziellen Seite bewusster denn je, schütze aber gleichzeitig meine kreative Freiheit sehr bewusst.

Diese beiden Welten in Einklang zu bringen ist nicht immer einfach, aber die Musik muss immer im Zentrum stehen. Wenn die Musik ehrlich und stark ist, kann alles andere gesund darum herum wachsen.

Gibt es etwas, das du bisher zurückgestellt hast und das sich 2026 nach dem richtigen Zeitpunkt anfühlt?

YouTube ist definitiv ein großes Thema. Bisher habe ich es vor allem aus Zeitgründen zurückgestellt, aber inzwischen ist das Fundament da. Meine Kanäle sind stark genug, um ein tieferes Engagement zu rechtfertigen.

Außerdem fühlt es sich nach dem richtigen Moment an, Markenkooperationen gezielter und bewusster anzugehen.

Wie sollen Hörerinnen und Hörer deine Arbeit 2026 anders erleben?

Ich möchte meinen Sound nicht grundlegend verändern, aber seine Grenzen erweitern. Diese Grenzen werden weiter.

Wenn sich meine Fanbase 2026 ähnlich weiterentwickelt wie 2025, wäre das bereits unglaublich. Ich hoffe, dass bestehende Fans den Weg weiter mit mir gehen und neue Hörerinnen und Hörer die Musik auf ihre eigene Weise entdecken.

Wenn du deine Vision für 2026 in einem Satz beschreiben müsstest, wie würde er lauten?

Der Himmel ist die Grenze. Ich greife nach den Sternen.

Mit chartstarken Releases, einer wachsenden internationalen Präsenz und einer klaren künstlerischen Haltung steht Terry Golden vor einem entscheidenden Jahr. Seine Mischung aus melodischer Tiefe, Energie und Vision macht ihn zu einer der spannendsten Stimmen der elektronischen Musik von heute.

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